Immer wieder kommt es im Falkenhagener Feld zu mutwilligen Beschädigungen. Zerkratzte Briefkästen, beschmierte Wände oder kaputte Spielgeräte sind leider keine Seltenheit. Betroffen sind viele Orte im Wohnumfeld, die für alle da sind. Was für manche wie ein Streich wirkt, hat in Wahrheit weitreichende Folgen. Denn Vandalismus bedeutet nicht nur Sachschäden, sondern beeinträchtigt auch das Zusammenleben im Quartier.
Was ist Vandalismus?
Unter Vandalismus versteht man die absichtliche Zerstörung oder Beschädigung von Gegenständen. Dazu gehören nicht nur eingeschlagene Scheiben oder demolierte Mülleimer, sondern auch herausgerissene Rattenköderboxen, angezündete Abfalleimer oder verschmutzte Treppenhäuser. All das ist nicht nur ärgerlich, sondern auch strafbar. Die Kosten für die Beseitigung müssen oft von allen Mietparteien mitgetragen werden.

Was passiert bei uns im Quartier?
Im Falkenhagener Feld zeigt sich dieses Problem leider regelmäßig. In den vergangenen Monaten wurden Schließmechanismen beschädigt, frisch sanierte Parkbänke demoliert, Fensterscheiben zerstört und Briefkästen aufgebrochen. Hinzu kommen Vorfälle, die über Sachbeschädigung hinausgehen. Ein Mitarbeiter einer Aufzugsfirma wurde bei einer Reparatur massiv bedroht. Gleichzeitig verschwinden immer wieder Rattenköderboxen, die eigentlich fest installiert sind und Teil einer langfristigen Schädlingsbekämpfung darstellen.

Was sind die Folgen?
Diese Vorkommnisse hinterlassen Spuren. Menschen fühlen sich unwohl oder meiden bestimmte Orte. Der Gesamteindruck des Quartiers verschlechtert sich. Und es entstehen hohe Kosten, die vermeidbar wären. Was zerstört wird, muss repariert werden. Und was vernachlässigt aussieht, lädt oft zu weiteren Beschädigungen ein.

Was macht die berlinovo dagegen?
Die berlinovo setzt deshalb gezielt Maßnahmen um. Schäden werden möglichst schnell beseitigt, besonders wenn dadurch andere beeinträchtigt werden und ihnen die Möglichkeit der Teilhabe verwehrt wird, etwa bei nicht funktionierenden Aufzügen, die bereits technisch saniert wurden und durch den wiederkehrenden Vandalismus immer wieder ausfallen. Die Wohnanlagen werden regelmäßig kontrolliert, sowohl durch die Hauswarte als auch durch beauftragte Dienstleister. In besonders sensiblen Zeiten war im Januar zusätzlich ein Sicherheitsdienst im Einsatz, der für Präsenz und Kontrolle sorgte. Auch technische Lösungen wie bessere Beleuchtung kommen zum Einsatz, vor allem dort, wo es bereits häufiger zu Vorfällen kam.
Neben diesen praktischen Schritten setzt die berlinovo auf Aufklärung und Mitwirkung. Im Herbst startet im Falkenhagener Feld eine Vandalismuskampagne. Geplant sind Aufräumaktionen mit Warnwesten, Hinweise auf Grünflächen sowie Aufkleber an Mülleimern und Hundebeutelspendern. Ziel ist es, das Thema offen anzusprechen, verständlich zu machen und gemeinsam Haltung zu zeigen.
Was können wir im Quartier tun?
Vandalismus ist kein Randproblem. Es betrifft alle, die im Falkenhagener Feld leben. Deshalb kommt es auch auf alle an. Wer aufmerksam durchs Quartier geht, wer Schäden meldet, statt sie zu ignorieren, wer respektvoll mit dem Wohnumfeld umgeht, leistet einen wichtigen Beitrag. Es beginnt bei scheinbaren Kleinigkeiten: Müll richtig entsorgen, Türen leise schließen, Vorfälle nicht ignorieren, sondern offen ansprechen. Und vor allem: Mitarbeitenden gegenüber respektvoll bleiben, auch wenn es einmal Unzufriedenheit geben sollte. Wir sind alle Menschen.
Die berlinovo tut, was möglich ist. Doch allein lässt sich das Problem nicht lösen. Deshalb richtet sich der Appell an alle. Das Quartier ist ein gemeinsamer Lebensraum. Wer sich eine saubere und sichere Wohnumgebung wünscht, muss auch Verantwortung übernehmen. Aufmerksamkeit, Rücksicht und Mitwirkung sind entscheidend. Wer Haltung zeigt und sich einbringt, trägt dazu bei, das Wohnumfeld lebendig, gepflegt und angenehm zu gestalten. Gegen Vandalismus hilft nur gemeinsames Handeln.

